Schlafmedizin:


Schlafmedizin:
Beim Schlafapnoesyndrom kommt es zur Verlegung der Luftröhre durch Erschlaffung der Kehlkopf/Hals-Muskulatur. Damit wir nicht ersticken kommt es zu einer Weckreaktion damit die Muskulatur angehoben und die Atemwege wieder frei sind. Bis zu 10 solcher Ereignisse pro Stunde gelten noch nicht als krankhaft. Bei mehr als 10 Aussetzern pro Stunde liegt ein obstruktives Schlafapnoesyndrom vor. Durch die Weckreaktion werden Stresshormone ausgeschüttet die einen hohen Blutdruck, vermehrten nächtlichen Harndrang und körperlichen Stress verursachen. Es kommt zu einem stark fragmentierten Schlaf der nicht erholsam ist. Als Folge entsteht Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung am Tag, Nachtschweiß, hoher Blutdruck, nächtliche Polyurie, Konzentrationsschwäche und Sekundenschlaf. Bei einem Schlafapnoesyndrom ist die Gefahr einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu entwickeln deutlich erhöht. Als Therapie steht eine Überdruck-Maskenbehandlung (CPAP Therapie) zur Verfügung.
Zur Primärdiagnostik wird eine kardiorespiratorische Polygrafie durchgeführt in der folgende Parameter erhoben werden:

  • Pulsoxymetrie
  • Brustbewegung
  • Bauchbewegung
  • Schnarchgeräusch
  • Nasenflow

Diese Geräte werden dem Patienten mitgegeben.

Er selber kann sie sich vor dem Schlafen anlegen.
Wird ein Schlafapnoesyndrom nachgewiesen, erfolgt eine Vorstellung des Patienten im Schlaflabor zur Therapieeinleitung (CPAP Therapie)